So isst Nordafrika
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| Foto „Festessem in Marokko" von Orientalist via Wikimedia Commons |
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Mit dem Begriff nordafrikanische Küche bezeichnet man die Küche im Maghreb, das heißt in Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen. Deutlich schmeckt man den Einfluss der Berber und Araber; aber auch die Franzosen, Römer, Türken, Mauren und jüdischen Siedler haben kulinarische Spuren in Nordafrika hinterlassen. Typische Bestandteile der nordafrikanischen Küche sind Fische, Meeresfrüchte, Schaf- und Lammfleisch, Datteln, Mandeln, Oliven, vielfältige Gemüse, Trauben und Obst sowie die allgegenwärtigen Kichererbsen. Die meisten nordafrikanischen Gerichte sind stark gewürzt. Dabei kommen Gewürze wie Muskat, Kreuzkümmel, Safran, Zimt, Koriander oder auch frische Pfefferminz sowie Petersilie zum Einsatz. Besonders in Marokko sind weiterhin Salzzitronen eine wichtige Geschmackszutat. Breite Verwendung finden Gewürzmischungen wie Ras el-Hanout und Baharat und die scharfe Chilipaste Harissa. |
