- So unterschiedlich das Land so vielfältig ist auch die Küche Südafrikas. Sie wurde geprägt durch niederländische Einwanderer und deren indonesische Sklaven. Deutlich spürbar ist auch der britische und indische Einfluss, wohingegen schwarzafrikanische Essgewohnheiten so gut wie keine Rolle spielen. Die verwendeten Zutaten stammen meist aus der Region.
- Im Gegensatz zur schwarzafrikanischen Küche gehört Fleisch zu den Hauptzutaten der Kap-Küche. Am beliebtesten ist Lammfleisch gefolgt von Rindfleisch, wohingegen Schweinefleisch kaum verbreitet ist. Populär, vor allem im ländlichen Bereich, sind auch Wildgerichte, wie Springbock oder Kudu.
- Erstaunlicherweise spielen Fisch und Meeresfrüchte nur eine untergeordnete Rolle. Man findet diese Zutaten vor allem in der Küche der Ureinwohner, die traditionell vom Fischfang leben.
- Geflügelgerichte hingegen sind weit verbreitet. Auch vegetarische Gerichte werden geschätzt. Beliebt sind Kürbis, Zwiebel, Karotte, Bohnen und Mais. Letzterer wird überwiegend zu Mieliepap (Maisbrei) verarbeitet.
- Süßspeisen sind weit verbreitet und haben ihren Ursprung in der niederländischen und britischen Küche. Hier überwiegen deftige, schwere und stark gesüßte Speisen wie Trifle, Malva Pudding, Koeksisters oder Melktert.
|